18. April 2017

Digitalisierung der Energiewende

Die CEE Group setzt auf den Einsatz digitaler Technologien beim Management ihrer Erneuerbare-Energien-Assets. Dadurch können Erträge optimiert, Betriebskosten reduziert und Projektrisiken minimiert werden.

Ein Portfolio von 28 Solarkraftwerken und 19 Windparks verwaltet die CEE Group aktuell von ihrem Standort in Hamburg aus. Insgesamt behalten die Asset Manager damit eine Kraftwerkskapazität von 585 MW im Blick. Um diese Aufgabe effektiv wahrnehmen zu können, setzt die CEE Group bereits seit einigen Jahren auf einen steigenden Grad der Digitalisierung im Management ihrer Erneuerbare-Energien-Assets. In einem zentralen System sind die Informationen zu den CEE-Kraftwerken per Mouseclick verfügbar. Ob Daten zur Stromproduktion, Finanzkennzahlen, Verträge oder die Dokumentation laufender Vorgänge, beim Asset Manager läuft alles in digitaler Form zusammen.

Christian Bertsch-Engel, Geschäftsführer der CEE Operations GmbH, erläutert die Vorteile dieses Ansatzes: „Unsere Asset Manager arbeiten in einem zentralen System, welches ihnen jederzeit alle relevanten Informationen zum betreuten Kraftwerk liefert. So können wir schnell Optimierungspotenziale aufdecken, die Effizienz der kaufmännischen und technischen Betriebsführung steigern und Projektrisiken durch stringentes Controlling reduzieren.“

Auf Knopfdruck generieren die Asset Manager tagesaktuelle Vertrags- und Fristenübersichten und können so portfolioweite Optimierungen von operativen Verträgen leichter umsetzen. Mit einem Click können sie sich die stranggenaue Performance eines Solarparks anzeigen lassen und so die Leistung der technischen Komponenten sowie die Reaktionszeit von Dienstleistern bewerten. „Als Betreiber sind wir ‚Herr über unsere eigenen Daten‘ und damit auch bei Ausfall oder Wechsel eines technischen Dienstleisters handlungsfähig“, erläutert Bertsch-Engel einen weiteren Vorteil der Strategie.

Performance-Daten laufen fast in Echtzeit auf die Server der CEE Group. Das ermöglicht ein effektives Controlling der techn. Dienstleister und Handlungsfähigkeit beim Anbieterwechsel.

Heat-Map der Wechselrichter Performance. Vom Blick aufs Gesamtportfolio bis ins kleine Detail einzelner Komponenten, bei der CEE Group laufen die Daten der Anlagen zentral zusammen.

Die CEE Group engagiert sich für branchenweite Standards im Bereich der Digitalisierung

In der Fortführung und Intensivierung der Digitalisierung sieht die CEE Group einen wichtigen Baustein um dem hohen Qualitätsanspruch an das Management der Assets auch zukünftig gerecht zu werden. Eine große Herausforderung ist dabei in einem heterogenen Portfolio mit unterschiedlichen externen Dienstleistern und einer Vielzahl verschiedener technischer Komponenten stets die übergreifende Datenkompatibilität zu gewährleisten. Daher bringt die CEE Group ihr Know-How in das neu gegründete DIN Normungsgremium „Digitale Lebenslaufakten für Erneuerbare-Energien-Anlagen“ (Arbeitsgruppe NA 159-01-01-01 AK) mit ein.

Das Thema bewegt die Branche und wird in 2017 auf mehreren Fachkonferenzen beleuchtet. Auch hier wird die CEE Group ihre Erfahrungen im Bereich der Digitalisierung im Anlagenmanagement im Rahmen von Fachvorträgen auf den relevanten Veranstaltungen mit anderen Branchenvertretern teilen:

11. Mai 2017: Konferenz „Digitalisierung der Energiewende“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, Berlin (Vortrag CEE Group: Datenbasiertes Anlagenmanagement aus der Sicht des Betreibers)

25. September 2017: EU PVSEC, Amsterdam (Vortrag CEE Group, Digital Plant Lifecycle Record for Renewable Energy Plants – a new DIN standard)

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CEE Newsletter 01/2017

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