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Nachhaltigkeitsbezogene Offenlegungen

Die nach­ste­hen­den Offen­le­gun­gen bezie­hen sich auf die CEE Kapi­tal­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft mbH in ihrer Rol­le als Finanz­markt­teil­neh­mer gemäß Ver­ord­nung (EU) 2019/2088 des euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 27. Novem­ber 2019 über nach­hal­tig­keits­be­zo­ge­ne Offen­le­gungs­pflich­ten im Finanz­dienst­leis­tungs­sek­tor („EU-Offen­le­gungs­ver­ord­nung“).

Hintergrund der Angaben

Die EU hat am 27. Novem­ber 2019 die soge­nann­te EU-Offen­le­gungs­ver­ord­nung ver­öf­fent­licht. Ziel die­ser Ver­ord­nung ist es ins­be­son­de­re, Infor­ma­ti­ons­asym­me­trien in den Bezie­hun­gen zwi­schen Auf­trag­ge­bern und Auf­trag­neh­mern im Hin­blick auf die Ein­be­zie­hung von Nach­hal­tig­keits­ri­si­ken, die Berück­sich­ti­gung nach­tei­li­ger Nach­hal­tig­keits­aus­wir­kun­gen, die Bewer­bung öko­lo­gi­scher oder sozia­ler Merk­ma­le sowie im Hin­blick auf nach­hal­ti­ge Inves­ti­tio­nen dadurch abzu­bau­en, dass Finanz­markt­teil­neh­mer und Finanz­be­ra­ter zu vor­ver­trag­li­chen Infor­ma­tio­nen und lau­fen­den Offen­le­gun­gen gegen­über End­an­le­gern ver­pflich­tet wer­den, wenn sie als Auf­trag­neh­mer im Namen die­ser End­an­le­ger (Auf­trag­ge­ber) han­deln. Dies erfolgt vor allem vor dem Hin­ter­grund, dass der Über­gang zu einer CO2-armen, nach­hal­ti­ge­ren, res­sour­cen­ef­fi­zi­en­ten Kreis­lauf­wirt­schaft in Über­ein­stim­mung mit den Zie­len für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung für die Siche­rung der lang­fris­ti­gen Wett­be­werbs­fä­hig­keit der Wirt­schaft in der Uni­on als eines der zen­tra­len The­men erach­tet wird. Dies ist inso­weit im Ein­klang mit dem im Rah­men­über­ein­kom­men der Ver­ein­ten Natio­nen über Kli­ma­än­de­run­gen geschlos­se­nen Über­ein­kom­men von Paris („Abkom­men von Paris“), das am 5. Okto­ber 2016 von der Uni­on geneh­migt wur­de und am 4. Novem­ber 2016 in Kraft getre­ten ist.  Das Abkom­men von Paris zielt dar­auf ab, ent­schlos­se­ner gegen Kli­ma­än­de­run­gen vor­zu­ge­hen, indem unter ande­rem die Finanz­mit­tel­flüs­se mit einem Weg hin zu einer hin­sicht­lich der Treib­haus­ga­se emis­si­ons­ar­men und einer gegen­über Kli­ma­än­de­run­gen wider­stands­fä­hi­gen Ent­wick­lung in Ein­klang gebracht wer­den.

Angaben gemäß Art. 3 (1) und (2) der Verordnung (EU) 2019/2088

Nach­hal­tig und zukunfts­si­cher inves­tie­ren – das ist unser Anspruch. Mit der Inves­ti­ti­on in die Ent­wick­lung und Erzeu­gung Erneu­er­ba­rer Ener­gien erzie­len wir nicht nur attrak­ti­ve Ren­di­ten für unse­re Inves­to­ren, son­dern sichern auch nach­hal­tig unse­re Zukunft. Unser Ziel ist es, den Aus­bau des Mark­tes für Erneu­er­ba­re Ener­gien lang­fris­tig zu beglei­ten und zu gestal­ten.

Als Invest­ment­ma­na­ger und Betrei­ber von lang­fris­ti­gen Erneu­er­ba­re-Ener­gien-Pro­jek­ten ver­schrei­ben wir uns dem Ziel, eine risi­ko-adäqua­te Ren­di­te zu erzie­len, die im Ein­klang mit den Zie­len unse­rer Inves­to­ren ste­hen. Wir sind davon über­zeugt, dass die Inte­gra­ti­on von ESG-Kri­te­ri­en einen rea­len, posi­ti­ven Ein­fluss auf unse­re Umwelt sowie unser Geschäfts­um­feld und somit auf unser Han­deln hat.

Die CEE Kapi­tal­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft mbH berück­sich­tigt auch im Rah­men ihrer Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dungs­pro­zes­se ent­spre­chen­de Nach­hal­tig­keits­ri­si­ken, d.h. sol­che Ereig­nis­se oder Bedin­gun­gen in den Berei­chen Umwelt, Sozia­les oder Unter­neh­mens­füh­rung, die bei Ein­tritt erheb­li­che nega­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf den Wert einer Inves­ti­ti­on haben könn­ten.

Die Über­prü­fung von Nach­hal­tig­keits­ri­si­ken rich­tet sich nach der jewei­li­gen Anla­ge­stra­te­gie der Man­da­te sowie der Art der zu erwer­ben­den Ver­mö­gens­ge­gen­stän­de und erfolgt anhand von qua­li­ta­ti­ven und/oder quan­ti­ta­ti­ven Fak­to­ren. Die Ergeb­nis­se flie­ßen – als Teil der Risi­ko­be­wer­tung – zusam­men mit den Ergeb­nis­sen der wei­te­ren Due-Dili­gence-Prü­fun­gen (u.a. Legal, Tech­ni­cal und Com­mer­cial) in die Gesamt­be­ur­tei­lung des Pro­jek­tes ein. Dabei beglei­ten unse­re Asset Mana­ger die Pro­jek­te bereits ab Beginn der Due Dili­gence. Hier­durch wird ein naht­lo­ser Über­gang vom Erwerb zum ope­ra­ti­ven Betrieb der Pro­jek­te sicher­ge­stellt und es erfolgt damit auch die unmit­tel­ba­re Ein­bin­dung in die ope­ra­ti­ven Risi­ko­pro­zes­se.

Die ent­spre­chen­den Vor­ga­ben sind im Rah­men der inter­nen ESG‑, Risi­ko- und Asset-Manage­ment-Richt­li­ni­en sowie wei­ter­ge­hen­den Pro­zess­be­schrei­bun­gen doku­men­tiert.

Dar­über hin­aus ver­fügt die Gesell­schaft über inter­ne Richt­li­ni­en und Vor­ga­ben (insb. Anti­kor­rup­ti­ons­richt­li­nie, Ver­hal­tens- und Ethik­ko­dex und Mit­ar­bei­ter­ver­gü­tungs­richt­li­nie) zur Berück­sich­ti­gung von Nach­hal­tig­keits­fak­to­ren im Rah­men unse­res Han­delns und der Tätig­keit als Finanz­markt­teil­neh­mer.

Angaben gemäß Art. 4 und Art. 7 der Verordnung (EU) 2019/2088

Im Rah­men der Inves­ti­ti­ons­ent­schei­dun­gen und der zugrun­de­lie­gen­den Due-Dili­gence-Pro­zes­se wer­den wesent­li­che nach­tei­li­ge Aus­wir­kun­gen auf Nach­hal­tig­keits­fak­to­ren berück­sich­tigt.

Die Prü­fung umfasst in die­sem Zusam­men­hang qua­li­ta­ti­ve und quan­ti­ta­ti­ve Bewer­tungs­kri­te­ri­en in Bezug auf die Berei­che Energie‑, Was­ser- und Abwas­ser­ma­nage­ment, den Umgang mit Rest­stof­fen, poten­ti­el­ler Kli­ma­ri­si­ken sowie Risi­ko­fak­to­ren in den Berei­chen Öko­lo­gie, Men­schen­rech­te, Arbeits­si­cher­heit und Unter­neh­mens­füh­rung.

Anga­ben nach Art. 7 der Ver­ord­nung (EU) 2019/2088 in Bezug auf die von der Gesell­schaft betreu­ten Finanz­pro­duk­te wer­den in den vor­ver­trag­li­chen Infor­ma­tio­nen bereit­ge­stellt. Der Zeit­punkt und Umfang der jewei­li­gen Anga­ben rich­ten sich nach der jewei­li­gen Pro­dukt­ka­te­go­rie und Ein­ord­nung in Bezug auf die Ver­ord­nung (EU) 2019/2088.

Angaben gemäß Art. 5 der Verordnung (EU) 2019/2088

Die Gesell­schaft unter­liegt den für Kapi­tal­ver­wal­tungs­ge­sell­schaf­ten gel­ten­den auf­sichts­recht­li­chen Vor­ga­ben im Hin­blick auf die Gestal­tung ihres Ver­gü­tungs­sys­tems. Die Doku­men­ta­ti­on erfolgt im Rah­men einer ent­spre­chen­den Ver­gü­tungs­richt­li­nie. Der Auf­sichts­rat der Gesell­schaft ist für die Annah­me und Bei­be­hal­tung der Ver­gü­tungs­po­li­tik ver­ant­wort­lich und beauf­sich­tigt deren Umset­zung durch die Geschäfts­lei­tung.

Dabei ist die Ver­gü­tungs­po­li­tik dar­auf aus­ge­rich­tet, kein unver­hält­nis­mä­ßi­ges Ein­ge­hen von Risi­ken – ins­be­son­de­re im Ver­gleich zur Anla­ge­po­li­tik eines Man­da­tes – zu för­dern.

Die Ver­gü­tun­gen umfas­sen sowohl fes­te als auch varia­ble Kom­po­nen­ten. Bei der Ermitt­lung varia­bler Ver­gü­tungs­kom­po­nen­ten wer­den bei der im Rah­men der per­sön­li­chen Leis­tungs­be­ur­tei­lung fest­ge­leg­ten Ziel­er­rei­chung auch die Errei­chung einer nach­hal­ti­gen Geschäfts­ent­wick­lung, der Schutz der Gesell­schaft sowie der Schutz der betreu­ten Man­da­te und Inves­to­ren, auch in Bezug auf rele­van­te ESG-Fak­to­ren, in der Bewer­tung berück­sich­tigt.

Angaben gemäß Art. der Verordnung (EU) 2019/2088

Anga­ben nach Art. 6 der Ver­ord­nung (EU) 2019/2088 in Bezug auf die von der Gesell­schaft betreu­ten Finanz­pro­duk­te wer­den in den vor­ver­trag­li­chen Infor­ma­tio­nen bereit­ge­stellt. Der Zeit­punkt und Umfang der jewei­li­gen Anga­ben rich­ten sich nach der jewei­li­gen Pro­dukt­ka­te­go­rie und Ein­ord­nung in Bezug auf die Ver­ord­nung (EU) 2019/2088.

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